dessen Beschaffung und Aufstellung von Dr. Norbert Kernbichler, dem damaligen Obmann, organisiert wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man sich damit beholfen, die Matchbesucher von der Garage aus mit Getränken und Essbarem zu versorgen, was schon als Zumutung empfunden wurde, lagerten hier doch auch sämtliche Geräte und Werkzeuge sowie Düngemittel und Markierkalk für die Linien am Spielfeld.
Als nächster Sektionsleiter fungierte Erich Höfer, der sich bis dato auch schon als Spielertrainer der B-Mannschaft engagiert hatte. Er betreute daneben noch die Kantine, seine Gattin Traude wusch die Dressen und räumte die Kabinen auf.
Ihm folgte im Jahr 1995 Ing. Kurt Knöblreiter, ein Mann mit einem Riesenherz für Fußball, der schon in der ersten Kampfmannschaft als guter Techniker eine Stütze derselben war.
Es gelang ihm zwar nur begrenzt, aktive Fußballer für die Vereinsarbeit zu gewinnen, dafür verging aber fast kein Tag, an dem er auf dem Platz nicht irgendeine Arbeit fand, die es zu verrichten galt.
Er war zur Stelle und trug seinen Teil zum Gelingen bei. So auch beim 20-Jahr-Jubiläum, das mit einem Zweitagesfest mit Feldmesse, diversen Ehrungen und einem bunten Rahmenprogramm begangen wurde.
Im Jahr 1999 stieg die Kampfmannschaft unter Spielertrainer Toni Kaiser erstmals in die Gebietsliga auf, um in der darauffolgenden Saison gleich wieder abzusteigen.
Im Juni 2004 stieg die Kampfmannschaft unter Trainer Hubert Matz erneut in die Gebietsliga Mürz auf, wo sie zuletzt den 10. Platz in der Tabelle belegte.
Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war die Eröffnung und Einweihung des neuen Sportzentrums in seiner heutigen Form, dessen Verwirklichung ohne die Marktgemeinde Oberaich und die Zustimmung aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen undenkbar gewesen wäre.
Nachwuchsarbeit
In all den Jahren seit der Gründung hatte auch die Nachwuchsarbeit immer einen sehr hohen Stellenwert, das durch einen Meister- und einen Vizemeistertitel dokumentiert wird. Auch dass Kicker wie Andi Schicker, Thomas Pfeilstöcker, Wolfgang und Gerald Kraschitzer usw. ihre ersten Fußballschuhe beim SVO zerrissen, zeugt von guter Jugendarbeit.
Auch die derzeitige Vereinsführung hat die Absicht, in diese Richtung zu arbeiten und ist bemüht, der heimischen Jugend auch weiterhin die Möglichkeit einer sportlichen Freizeitgestaltung zu bieten, was in unserer von Computer, Spielekonsole und Fernsehapparat beherrschten Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt.
